Samstag, 31. Oktober 2020

Happy Halloween ^°°^

H a p p y   H a l l o w e e

Unser Haus trägt heute sein Halloweenkleid, welches wir in diesem Jahr angeschafft haben.

Kurt-Otto hat es sich wieder im Vorgarten gemütlich gemacht. Neu ist dagegen die "kreischende" Fußmatte. Wir haben einen Sensor gekauft, der beim Betreten drei verschiedene Sounds abspielt, u. a. ein Kreischen. Tatsächlich kam die Fußmatte heute schon mehrfach zum Einsatz, ich hätte gar nicht gedacht, dass in diesem Jahr überhaupt kleine Geister rumgehen würden. Ich freue mich aber natürlich.

Unser eigener kleiner Friedhof ^°°^.

Dieses Jahr gibt es draußen nur einen Keramikkürbis, aber der macht trotzdem die richtige Stimmung.

Da ich gehofft habe, dass es an der Türe klingelt, habe ich natürlich auch ein paar Naschis bereitstehen. Was sich letztendlich als gut erwies :).

Natürlich setze ich auch meine Maske auf, wenn ich die Tür öffne. Ansonsten ergänzt diese unsere Hexengarderobe.

In der Hexenküche...

Diele

Diele

Dekokamin

Wie jedes Jahr die kleine Mumie.

Habt alle eine schöne Gruselnacht. Ich werde meinen Abend weiterhin als Hexe verkleidet verbringen und mal abwarten, ob es vielleicht sogar noch einmal klingelt.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Rentier-Trekking inkl. Rentierführer-Schein

Vor einigen Jahren erzählte mir eine Freundin, dass sie mit Rentieren spazieren gegangen ist. Seitdem war dies mein großer Wunsch, ich wollte auch mit Rentieren spazieren gehen! Als wir dann Anfang des Jahres beschlossen, dass wir in diesem Jahr mal Dinge machen wollen, die wir unbedingt erleben wollen, hatte ich im Januar nach Rentier-Trekking gesucht, etwas Passendes gefunden und auch gleich gebucht (inkl. Übernachtung). Für den 21. März 202... doch dann kam Corona.

Der Termin wurde coronabedingt abgesagt und als "ein Ende" absehbar war, konnten wir den Termin neu für den 19. September 2020 vereinbaren. Leider kam dann jedoch eine spontane Weisheitszahn OP bei meinem Mann dazwischen, so dass wir den Termin noch einmal verschieben mussten. Zum Glück war das möglich, ich war aber schon sehr unglücklich. Letztendlich fand unser Rentier-Trekking nun am letzten Samstag, den 10. Oktober 2020 statt. Dieses Mal auch wirklich und es war ganz wundervoll ♥.

Und so ging es Samstag in aller Früh auf Richtung Hofgeismar zum Tierpark Sababurg. Dort im Lapplandlager findet der Zauber statt. Ich habe noch nie einen sooo weitläufigen Tierpark besucht, der so große Flächen für die Tiere hat. Wirklich der Wahnsinn!

Der Tierpark hat mehrere Kontaktgehege, so dass man den Tieren sehr nah kommen kann. Manche lassen sich auch streicheln. Auch die Natur dort ist ganz wunderbar.

Treffpunkt war um 12 Uhr an der Elch Lodge. Elche haben wir leider nicht gesehen, wo auch immer die sich versteckt hatten, aber Uwe von Renrajd (Leiter des Lapplandlagers und Veranstalter des Trekkings) holte uns dort ab und los ging es. Ein wirklich sehr sympathischer Mensch, der viel über die Rentiere und die Kultur der Samen zu erzählen weiß. Ebenso wie seine Frau und seine Tochter. Wirklich sehr liebe Menschen, die den Tag mit den Rentieren zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

Nach ein paar Einführungssätzen ging es sogleich ins Lapplandlager. Insgesamt waren wir nur 3 Pärchen plus die 3 Familien-/Lagermitglieder. Die kleine Runde war natürlich herrlich!

Durch den Birkenwald und das Lager war alles so authentisch. Die Rentiere liefen frei im Lager herum. Nach einer kurzen Einführung in das Führen von Rentieren ging es auch schon los. Die Tiere wurden "aufgezäumt". Jedes Pärchen durfte ein Rentier führen. Insgesamt hatten wir jedoch 5 Rentiere dabei, so dass am Ende fast alle ein "eigenes" Rentier hatten. U. a. war auch das kleine Rentierkalb "Mäjeli" ♥ dabei, welches im Laufe des Trekkings von allen abwechselnd geführt wurde.

Uns wurde "Malin" zugewiesen, das "Schaf" unter den Rentieren. So "schafig" war "Malin" allerdings gar nicht. Im Laufe des Trekkings habe ich "meine kleine Zicke" aber lieben gelernt. Auf dem unteren Bild waren wir schon eine ganze Weile unterwegs. Sven hat hier "Sölvie" an der Leine und ich "Malin". Die Maus habe ich nur für eine Runde mit "Mäjeli" aus der Hand gegeben, ansonsten bin meinem Rentier treu geblieben *grins*. Sven hat abwechselnd fast alle Renis geführt.

Habt ihr mal einen Rentierkopf gestreichelt? Und die Ohren? ♥♥♥ Ich bin immer noch ganz verliebt! 

Nach etwas mehr als 3 Stunden Fußmarsch quer durch den Tierpark - die Glocken, die die Rentiere dabei tragen, habe ich da schon gar nicht mehr gehört - war das Trekking vorbei. Im Lager gab es Kaffee und Tee für uns.

Als es anfing zu regnen, haben Sven und ich uns in eines der Zelte zurückgezogen, in dem auch zwei Rentiere waren. "Malin" fand es mit uns im Zelt nicht mehr so toll, aber sie hat uns noch einmal einen Besuch abgestattet.

Nachdem wir noch einiges über die sámische Kultur gelernt hatten, durften wir die Rentiere im Birkenwald füttern. Das war auch ein tolles Erlebnis! Nulippa (Nuppa) ist übrigens ein ganz besonderes Rentier, denn sie hat kein Geweih! Außerdem ist sie die Mama von Kälbchen Mäjeli ♥.

Ist das nicht toll? Und wir standen live daneben.

Ich bin ja schon seit Jahren ein riesengroßer Rentier-Fan und dieses Erlebnis war einfach wunderbar. Den Tieren über Stunden so nah zu sein war so toll! Rentier-Nasen sind übrigens genau so bubbelig und weich wie sie aussehen ;). Und ja, das Geweih ist sehr hart und kann einem beim "Rentier mit Eicheln füttern" auch schonmal eine Kopfnuss verpassen *hüstel*.

Nach der Fütterung erhielten wir alle unseren Rentierführer-Schein. Zum Glück haben wir alle bestanden! 

Dieses tolle Erlebnis werde ich wohl nie vergessen. Vielen Dank an Brigitte und Uwe von Renrajd für diesen unvergesslich tollen Tag ♥.

Donnerstag, 3. September 2020

Das Mauerbeet

Mitte Juli haben wir es endlich geschafft - das Mauerbeet wurde endlich fertig. Nachdem wir Anfang Juni mit der Beeteinfassung begonnen hatten, konnten wir uns danach einfach nicht mehr aufraffen weiter zu machen. Bis wir uns dann am Ende unseres Sommerurlaubs ein Herz genommen und weitergemacht haben.

Zuerst wurde die Beetumrandung komplett fertiggestellt. Während Sven das tat, habe ich wie eine Wilde das ganze Unkraut und auch die Hornveilchen entfernt sowie die Ringelblumen und den Fingerhut umgepflanzt. 

Zum Vergleich nochmal einige alte Bilder. Das war Anfang September 2019, da war unser Holzlager vor der Mauer noch vorhanden.

So sah es aus nachdem im letzten September das Holz entfernt war... puh! 

Ende September 2019. Da war die Forsythie noch ganz schön klein.

Anfang April 2020 auch!

Nachdem wir dann die Einfassung fertig und alles Unkraut bzw. die Pflanzen aus dem Beet entfernt hatten, ging uns schon nach dem ersten Stückchen die Unkrautfolie aus :(.

So konnten wir nur beim Hibiscus und Lavendel die Folie und den Rindenmulch aufbringen und mussten dann erst einmal Nachschub besorgen. Als wir wieder zu Hause waren, fing es an zu regnen und wir mussten erst einmal pausieren *hmpf*.  

Am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub war es dann abends mal wieder trocken und wir konnten weitermachen. Ich möchte mich jetzt lieber nicht so genau dazu äußern, wie sehr ich geschimpft habe, weil die olle Folie nicht so wollte wie ich *hihi*. Aber irgendwann war es dann doch geschafft und wir konnten die Fläche vollständig mit Rindenmulch bedecken.

Die ersten Wochen waren über Nacht immer wieder einige Stellen bis zur Folie freigewühlt. Irgendjemand suchte da wohl etwas in der Erde und da bekommt man schon gleich ein schlechtes Gewissen. Aber es ging einfach gar nicht, wie schnell die Fläche zugewuchert war, und ich möchte da ehrlich gesagt nicht jede Woche stehen und hacken. Außerdem war da ja auch noch der Katzenklo-Faktor... nun haben wir endlich Ruhe!

Hier noch einmal die blühende Hortensie. So schön!

Der Hibiscus links, kurz nachdem das Mauerbeet fertig wurde.

Und kurz darauf mit Blüten.

Auf dem oberen Foto sieht man schon das Dilemma. Unsere Eiche wirft ganz fleißig Stöckchen und Eicheln ab. Natürlich auch ins Mauerbeet. Also ganz ohne Arbeit wird dieses Beet nie sein...

Aber jetzt wieder zu etwas Erfreulichem! Der säulenartige Sommerflieder hat sich in den letzten Monaten wirklich gemacht!

Mitte Mai sah er noch so aus *hihi*.

Das ist doch jetzt schon ein ganz anderer Schnack! 

Ich bin wirklich sehr traurig, dass die zweite Pflanze es nicht mal ins Beet geschafft hat *schnief*. Aber freuen tue ich mich über die hübschen pinken Rispen der noch vorhandenen Pflanze, auch wenn sie etwas versteckt blühen.

Hier nochmal schnell die ebenfalls in diesem Jahr entstandene "Steinbeeterweiterung" mit der Rispenhortensie. Auch die hat sich gut gemacht. Zum Glück hat das Chinagras das erneute Umsetzen gut überstanden!

Zum Vergleich ein Bild von Anfang Juni als das Beet gerade neu angelegt war.

Und so sieht die Rispenhortensie jetzt aus ♥. Ein Bild ganz aktuell aus dieser Woche.