Samstag, 11. Februar 2017

Vom Kräuterbeet zum Geldbaum

Haha - was für eine Überschrift, aber sie passt! Heute will ich mich hier endlich mal wieder melden. Eigentlich wollte ich das schon viel eher machen, denn ich hatte bereits ein paar Bilder im Garten geknipst. Da tut sich in Sachen Krokus, Tulpen und Narzissen schon was. Auch eine Hortensie will anscheinend schon loslegen!

Aber heute geht es um ein anderes Thema. Jedes Mal wenn Sven mich fragt, was ich mir zum Geburtstag wünsche, muss ich erstmal überlegen und komme dann auf Sachen zum Thema Garten. Ein Tomatenhaus wäre toll (erstmal aus Folie) oder ein Kräuterhochbeet für die Terrasse. Ich muss zugeben, dass wir unsere Kräuter gar nicht so häufig nutzen. Evtl. daran es liegt, dass wir  einmal durch den halben Garten rennen müssen, um unsere Kräuter zu schneiden. Da wir die Kräuter jedes Jahr neu kaufen oder aussäen, könnte man sie also auch auf der Terrasse kultivieren. Also habe ich nach passenden Hochbeeten und Co. geguckt. Erst wollte ich einfach einen Kräutersäulentopf, den fand Sven aber blöd, weil er aus Kunststoff ist. Dann habe ich ein vertikales Kräuterbeet gefunden, das hatte jedoch sehr schlechte Bewertungen, also suchte ich weiter. Dann fand ich einen schönen Kräutertisch bei Dehner. Den könnte man im Winter zusammenklappen und im Schuppen lagern. Also waren wir dann gestern Abend bei Dehner, um uns den Kräutertisch live anzusehen. Leider war er sehr niedrig und als wir ihn einmal auf Normalhöhe aufstellen wollten, da brach das Teil gleich zusammen, also kam das Ding auch nicht mehr infrage. Ich hätte schon gerne etwas Stabiles! Eine Idee habe ich aber noch, mal sehen!

Also nahmen wir nur ein paar Saattüten mit (ich stecke nämlich schon ganz leicht in der Gartenplanung 2017), einen wunderschönen grünen Übertopf und neues Seramis, da ich noch etwas umpflanzen wollte. Und so nutzte ich meinen freien Vormittag heute und habe mich gleich an die Arbeit gemacht. Einen Geldbaum wollte ich umtopfen, den hatte ich beim Telefonieren letztens versehentlich in der Hand, dabei wollte ich doch nur ein kaputtes Blatt entfernen. Hups!

Als ich dann heute so am Umtopfen war, natürlich mussten gleich ein paar mehr Bäumchen die Töpfe wechseln, fiel mir auf, dass ich doch schon länger eine Passion für Pflanzen habe. Dass ich da vorher noch nie drüber gestolpert bin! Seit wir unseren Garten haben waren ja alle (auch ich) so verwundert, dass es mir so viel Spaß macht. Aber heute fiel mir wie gesagt auf, dass ich auch vorher schon einen Narren an Geldbäumen gefressen hatte. Den ersten Pfennigbaumableger hat mir vor vielen Jahren mein Opa geschenkt. Der war nachher wirklich sehr groß und hat sogar geblüht. Leider ist er während unserer Bauphase einfach eingegangen, nach all den Jahren :( Seitdem habe ich immer wieder Ableger genommen oder von Freunden/aus dem Büro mitgenommen, so dass ich jetzt schon eine echte Geldbaumsammlung besitze. Sorry, die Fotos sind mal wieder etwas dunkel, es ist halt Winter und ich bin kein Fotograf ;)

Dieser Pfennigbaum hat sich bis vorhin noch einen kleineren Topf mit einem weiteren kleineren Bäumchen in der Küche geteilt. Den größeren Baum habe ich in meinen neuen Topf gepflanzt, der auf dem Foto leider gar nicht so toll rüberkommt wie er in echt ist. Den habe ich jetzt im HWR stehen. Diese "Tomatenklammern" nutze ich jetzt schon länger für meine Geldbäume, denn wenn man sie festbindet, dann biegen sich die Stämme immer so doof.

Des Weiteren stehen noch zwei Ableger im HWR. Haha, ich kann es einfach nicht lassen :P

In der Küche stehen diese beiden Exemplare...

... und der kleine Baum, wegen dem ich die Umtopfaktion heute überhaupt gestartet habe. Keine Sorge, der Wasseranzeiger war ganz neu und zeigt deshalb rot = gießen an. Jetzt ist er schon blau gefärbt. 

Im Wohnzimmer steht mein derzeit größtes Exemplar... na ja, eigentlich sind es ja zwei Bäume! Bis vorhin waren es sogar noch drei in einem kleineren Topf. Diese (eigentlich drei) Ableger hatte ich vor einigen Jahren bei einem Umzug einer Freundin ergattert, als bei ihrem Geldbaum eben diese Äste abgebrochen waren. Die habe ich natürlich gleich mitgenommen. Wahnsinn, dass das immer alles so geklappt hat. Mit den Bäumchen kann ich anscheinend :)

Dieses Exemplar könnte ein Ableger von meinem alten Pfennigbaum sein. Jedenfalls ist das der letzte, noch aus unserer Wohnung stammende Übertopf, der hier so gar nicht ins Haus passt. Warum habe ich gestern nicht gleich noch einen mitgenommen? Ich habe ein Fable für hellgrüne Übertöpfe, aber ich kann ja nicht alle alten Töpfe einfach entsorgen...

Diese beiden Bäumchen haben heute auch jeweils einen neuen und größeren Topf erhalten. Sie stehen bei uns im Gästezimmer. 

Im letzten Jahr habe ich einen Geldbaum verschenkt, da jemand gerne einen haben wollte. Ja, da ist man hier wohl an der richtigen Adresse *hihi*. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass hier mittlerweile 11 Pfennigbäume stehen. Und die zwei Ableger, die ich noch in der Küche habe, erwähne ich jetzt lieber nicht oder?! Ahhhh! Und dabei wusste ich bis heute nicht mal, dass die Geldbäume zu den Sukkulenten zählen *hüstel*. Wieder etwas gelernt!

Kommentare:

Kath rin hat gesagt…

Liebe Franzi, bin gerade über Deinen Gartenblog gestolpert. Schön einen weiteren aus Österreich gefunden zu haben.

LG Kathrin

~* Jay Jay *~ hat gesagt…

Hallo Kathrin,

leider muss ich dir mitteilen, dass ich gar nicht aus Österreich komme. Ich wohne 40 Minuten von Hamburg entfernt. Ich hoffe du magst trotzdem mitlesen!. Bald geht die Gartensaison ja wieder los und dann wird der Blog auch wieder gefüttert :)

Liebe Grüße
von Franzi