Sonntag, 17. April 2016

Genießt ihr es - genau so wie ich - dass jetzt wieder alles anfängt zu sprießen? Wie schön doch zurzeit überall die Magnolien, Forsythien und Kirschbäume blühen! Die Bäume bekommen wieder Blätter und Knospen und auch im Garten wächst alles wieder. Das ist sooo schön!

Manchmal denke ich, dass unser Garten ja gar nichts Besonderes ist und frage mich, wie ich mich stundenlang darin aufhalten kann. Wir haben im Vorgarten eines ehemaligen Bauernhofes gebaut. Das haben wir beim Anlegen des Gartens auch zu spüren bekommen. Dieser Bauschutt überall, aber wir fanden auch alte Dinge, wie Schuhteile, Hufeisen, etc. Wie gerne würde ich einmal alte Bilder sehen. Wie es hier wohl früher, als der Bauernhof hier noch gestanden hat, ausgesehen hat? Heute erinnert nur noch die alte Mauer an diese Zeit. Sie grenzt unser Grundstück knapp zur Hälfte ein. Das gibt unserem Grundstück meines Erachtens den Charme den es hat. Deshalb haben wir es damals u. a. auch gekauft :)

Wir wollten immer einen pflegeleichten Garten haben, einfach nur Rasen. Als wir gebaut haben, hatte ich mit Garten gar nichts am Hut. Durch meinen schlimmen Heuschnupfen hatte ich auch nie wirklich Interesse an einem eigenen Garten. Aber er gehört zu einem Haus natürlich dazu und seitdem ich ihn habe, ist er mein zweites großes Hobby. Und glücklicherweise habe ich auch gar nicht mehr mit meinem Heuschnupfen zu kämpfen! Wenn Leute mich darauf ansprechen, dass sie gehört haben, ich würde viel im Garten machen, denke ich oft, dass diese Leute sich ja sonstwas unter unserem Garten vorstellen müssen. Massenweise Hecken und Blumen, viele Beete, usw. Dabei besteht unser Garten nur aus zwei Hochbeeten, mittlerweile dem Frühbeet, einem zurzeit noch unbepflanzten Gemüse-/Blumenbeet, dem Staudenbeet, dem neuen "Elfenbeet" und dem Mini-Clematisbeet. Dann sind da noch die Kübelpflanzen und der Hausbaum im Vorgarten. Alles andere ist Rasenfläche. Trotzdem ist hier ständig etwas für mich zu tun und ich frage mich wie andere ihre Prachtgärten in Ordnung halten, wenn sie Vollzeit arbeiten und sogar noch Kinder haben. Die Zeit hätte ich gar nicht. 

Manchmal wünschte ich mir auch mehr verwunschene Ecken in unserem Garten, aber auf die Freifläche in der Mitte möchte ich auf keinen Fall verzichten. Ich überlege schon, ob man nicht vor die Gartenhütte später noch ein paar Blümchen setzten könnte. Eine Baumbank wäre toll, aber jedes Mal beim Rasenmähen würde sie stören. Es muss doch auch pflegeleicht bleiben. Okay, genug über Gärten philosophiert, jetzt mal ein paar Bilder aus unserem.

Im Staudenbeet tut sich zurzeit einiges. Hier mal der Vergleich vom 03.04.16.

Das Beet ist - in dieser Länge - noch nicht mal ein Jahr alt. Angefangen hatte alles mit einem kleinen runden Rosenbeet, bis wir im letzten Mai auf einem Gartenfestival waren und uns ein paar Stauden gekauft haben. Die wurzelnackte Kletterrose wollte ja leider eh nicht so wie ich. Also wurde das Beet kurzerhand verlängert und zum Staudenbeet umgewandelt. Die neuen Stockrosen links haben schon echt einen Satz gemacht. Die Stockrose vom letzten Jahr lässt sich leider noch nicht wieder blicken. Auch auf die Prachtkerze und den Fingerhut warte ich noch.

Und weil ich Stockrosen so schön finde, habe ich mir beim letzten Jawoll Besuch noch drei gefüllte Stockrosen mitgenommen. Zurzeit hadere ich noch, ob ich sie mit ins Staudenbeet pflanze oder ob sie an ihren eigentlich geplanten Standort kommen.

Letzten Sonntag sah es dort noch so aus. Die langen Äste hatte Sven am letzten Samstag klein gesägt, so dass ich endlich wieder an mein Fliederbeet herankam.

Nachdem ich die alten Blätter, Eicheln und auch die Beeteinfassung aus Klinkersteinen entfernt hatte, sah es so aus. Schon mal ein Anfang! 

Clematis und kleines Immergrün links hinter der Eiche und Flieder rechts hinter der Eiche.

Eigentlich sollten alle Pflanzen dort weg und wir wollten entlang der Mauer Lebensbäume als Sichtschutz pflanzen. Beim Gärtner sagte man uns, dass die Lebensbäume im Bereich der Eiche immer kümmerlicher aussehen würden als die anderen. Also haben wir uns gegen die grüne Wand entschieden. 

Wir überlegten also weiter, was man als höheren Sichtschutz vor die Mauer setzen könnte. Nun war unsere Idee einige Stockrosen nebeneinander im Bereich des Flieders zu setzen. Dann haben wir zumindest im Sommer etwas grünes und blühendes und evtl. einen leichten Sichtschutz. Deshalb liegt unser Augenmerk zurzeit auf Stockrosen. Die kaufe ich auch alle, damit sie in diesem Jahr hoffentlich schon blühen. Mal sehen, ob die Idee umsetzbar ist bzw. ob es so wirkt, wie wir es uns vorstellen.

Den Flieder hatte ich im letzten Jahr von meiner Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Ein Ableger ihrer Pflanzen. Ich weiß noch gar nicht in welcher Farbe er mal blühen wird, das wird eine Überraschung :)

Die Clematis hat schon überall Knospen gebildet. Mal sehen, ob sie in diesem Jahr wieder so riesengroß werden wie im letzten Jahr.

Letztes Wochenende haben wir unseren neuen Sägebock aufgebaut. Sven wollte sich ja unbedingt eine Kettensäge für die Äste kaufen, die wir hier noch liegen hatten. Männerspielzeug!

Aber ein lohnendes, denn wir konnten unser Holzregal weiter befüllen. Man, das mit dem Holz ist aber auch echte Arbeit! Und wir haben noch soooo viel, das zerkleinert werden muss. In das Kaminholzregal passt aber viel mehr Holz als wir dachten. Das ist schon mal gut. Das restliche Holz lagert ja zurzeit noch im Garten. Wenn wir uns mal eine Gartenhütte kaufen, dann werden wir uns dieses Regal von Promadino noch einmal kaufen und es seitlich gegen die Hütte stellen. So viel Holz, aber noch gar keinen Ofen... aber das wird sich ja hoffentlich bald ändern!

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